Die Geschichte des Wiesenmarktes in Eisleben

Die Geschichte des Wiesenmarktes in Eisleben

Der Wiesenmarkt in der Lutherstadt Eisleben (Sachsen-Anhalt) ist ein jährlich wiederkehrendes Volksfest mit durchschnittlich über einer halbe Millionen Besuchern und über 350 Schaustellern.

Die Fläche wurde in den letzten Jahren erweitert und somit wurde die Grenze auf 350 Schausteller um knappe 50% angehoben.

Der Eisleber Wiesenmarkt ist das größte Volksfest Mitteldeutschlands. Es findet immer am dritten Wochenende im September statt und dauert von Freitag bis Montag. Am Freitag wird das Fest um 15 Uhr in einem Straßenumzug durch den Bürgermeister von Eisleben feierlich eröffnet. Am Montag wird das Fest durch ein Feuerwerk um 22:00 Uhr beendet.

Das Wochenende darauf findet die „Kleine Wiese“ statt. Auf der „Kleinen Wiese“ befinden sich dann noch ca. 70 Schausteller. Seit 2003 findet jeden Sonnabend zur „Kleinen Wiese“ ein Ballontreffen und in den Abendstunden ein Ballonglühen statt

Geschichte

Der Eisleber Wiesenmarkt hat sich im Laufe der Geschichte zum größten Volksfest im Mitteldeutschen Raum entwickelt.

Dies wurde vor allem durch die nach der Wende eingeleitete Sanierung erreicht, bei der man nicht nur das ganze Gelände komplett ausbetonierte, sondern auch die Wasser -und Elektrizitätsversorgung modernisierte.

Die „Wiese“ wurde zum ersten Mal im Jahre 1521 urkundlich durch Kaiser Karl erwähnt. Als Vieh -und Ochsenmarkt begann die jährliche Tradition, schon in frühen Zeiten war das „Vogelschießen“ zum Kult geworden. Durch den großen Unterhaltungswert in der Bevölkerung wuchs der Markt schnell über die eigenen Stadtgrenzen hinaus und wurde auch außerhalb der Region innerhalb der nächsten Jahre zur Popularität. Im Laufe der Zeit wurde das Gesicht des Marktes allmählich vom reinen Unterhaltungssektor in ein Vergnügungsgelände umstrukturiert. Dies bedeutete auch die Einführung erster „Fahrgeschäfte“ auf dem Gelände, als dies technisch möglich wurde.